Registrierkasse und Jahresende

Registrierkasse und Jahresende – was ist zu beachten?

Mit Ablauf des Kalenderjahres sind im Zusammenhang mit der Registrierkassen- und Belegerteilungspflicht folgende Punkte zu beachten.

Diese möchten wir für Sie wie folgt zusammenfassen:

  1.  Erstellung des Jahresbelegs

Zum Abschluss des Kalenderjahres (letzter Tag an dem Umsätze getätigt werden) müssen Sie mit Ihrer Registrierkasse einen sog. Jahresbeleg erstellen. Dieser entspricht dem Monatsbeleg des Monats Dezember (Nullbeleg).

Werden in Ihrem Betrieb über Mitternacht hinaus Barumsätze erwirtschaftet, so dürfen Sie den Jahresbeleg nach Ende der Öffnungszeiten erstellen, spätestens allerdings vor dem nächsten Öffnungstag. Die Umsätze nach Mitternacht müssen dann jedoch noch dem abgelaufenen Kalenderjahr (2018) zugerechnet werden.

Handelt es sich bei Ihrem Betrieb um einen Saisonbetrieb und wurde der letzte Barumsatz zB im September getätigt, so wird der Monatsbeleg September als Jahresbeleg akzeptiert.

Zusätzlich ist dieser Beleg entweder manuell mit der BMF Belegcheck-App oder automatisiert über ein Registrierkassen-Webservice zu prüfen. Die Überprüfung des Jahresbelegs hat bis spätestens 15.2.2020 zu erfolgen! Gerne unterstützen wir Sie dabei.

WICHTIG: Der Jahresbeleg ist 7 Jahre aufzubewahren.

  1. Sicherung des Datenerfassungsprotokolls

Die Daten des Datenerfassungsprotokolls sind zumindest vierteljährlich auf einem externen Medium unveränderbar zu sichern. Zu den geeigneten Speichermedien zählen schreibgeschützte externe Festplatten, externe Server oder USB-Sticks. Grundsätzlich empfehlen wir jedoch die Sicherung in kürzeren Abständen vorzunehmen (zumindest monatlich).

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Gerne steht Ihnen das Team der APP Steuerberatung GmbH zur Verfügung!